Kiepenkerlchor beim Heimatabend des Heimatvereins Laggenbeck

200 Gäste haben im Dorfgemeinschaftshaus Laggenbeck den Heimatabend des Heimatvereins Laggenbeck genossen.
 Die Akteure bescherten dabei den Gästen mit netten Sketchen und Gesang heitere Stunden.
Der Kiepenkerlchor in Laggenbeck Foto Reinhold Kortebrock
200 Gäste beim Heimatabend in Laggenbeck Bild Reihnold Kortebrock
Strandkorbgespräche, einen Pastor auf Reisen, Schwierigkeiten im Reisebüro und Ausflugsgeschichten sorgten für reichlich gute Laune, feuchte Augen und viele lachende Gesichter beim Heimatabend im Laggenbecker Dorfgemeinschaftshaus. Der Heimatverein Laggenbeck hatte unter dem Motto „Wenn einer eine Reise tut ..." für Freitagabend eingeladen.
Der Vorsitzende des Heimatvereins, Ludger Konermann, begrüßte die anwesenden Heimatfreunde zum zweieinhalb Stunden Programm, welches durch seine Vielfältigkeit kaum zu überbieten war. Die aparte Kombination von Laggenbecker Akteuren und dem Kiepenkerlchor aus Nordwalde ging voll auf. „Oh du mien Mönsterland" stimmte der Kiepenkerlchor unter der musikalischen Leitung von Michael Jahn das begeisterte Publikum ein. Mit zahlreichen plattdeutschen Liedern und Gedichten gab der Chor dem Abend einen besonderen musikalischen Rahmen.
„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen", kündete Moderator Klaus Salzmann die eigens geschriebenen, kuriosen und originellen Theaterkompositionen der Laienspieler an. Weder die Nordsee noch Österreich oder Russland waren für die reisewillige Dame (Hildegard Kruse) die richtigen Ziele im Laggenbecker Reisebüro von Marianne Kipp.
Der mit etwa 200 Besuchern voll besetzte Saal honorierte die amüsanten Leistungen immer wieder mit fröhlichen Gesichtern und lang anhaltenden Beifall. Traditionell stiegen Otto Hüser (86 Jahre) und Karl Unnewehr als Thresken und Ziska in Frauenkleider und sorgten mit ihren Tratschgeschichten für Heiterkeit. Denn in Frankreich gibt es Schniggen ut het Schniggenhüsken, Froschschenkel und Toiletten, in denen man stehen muss. Natürlich durfte der Pastor (Georg Kipp) nicht fehlen und ein fröhliches Raunen zog durch die langen Tischreihen, als Hochwürden die Bühne betrat. Denn jeder muss mal Urlaub machen, auch der Herr Pastor. Und der fährt ans Meer.So richtig in Fahrt kamen die Lachmuskeln noch einmal bei den Strandkorbneuigkeiten. Einmalig und urkomisch war der Dialog zwischen Horst Kruse und Josef Eggemeier.
Zwischendurch klatschten die gut gelaunten Heimatfreunde begeistert mit und stimmten mit ein in die bekannten Volkslieder, die der Kiepenkerlchor anstimmte. Das Laggenbecker Heimatlied von Alfons Pelster bildete das Finale eines heiteren Abends unter Palmen mit Strandkorb und Sonnenschirm mitten im November
Reinhold Kortebrock